| Die Kunst des Verzeihens |
| Geschrieben von Pitu | |
| Samstag, 1. März 2008 | |
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Verzeihen ist eine schwierige Angelegenheit. Die meisten von uns wurden schon verletzt, verlassen, betrogen, ausgenutzt oder hintergangen. Schmerzen können wie Messer sein, die das Herz zerreißen. Die Aufforderung doch endlich zu vergeben, erscheint unter solchen Umständen wie Hohn. Und doch ist es der einzige Weg, den Seelenfrieden wieder zu erlangen. John Lee hat einmal geschrieben: „Das zu verzeihen erscheint oft unmöglich. Es kann auch schwer sein, Kränkungen zu vergeben, die Expartner oder aktuelle Lebensgefährten uns zugefügt haben. Gerade ihnen haben wir großes Vertrauen entgegengebracht und deshalb sitzen Enttäuschungen besonders tief. Viele von uns wurden auch von sogenannten Autoritätspersonen verletzt. Dazu zählen, Lehrer, Pfarrer, Ärzte, Politiker oder Chefs. Es ist auch möglich, dass man sich etwas nicht verzeihen kann, das man getan oder unterlassen hat. Ziele, die nie erreicht wurden, können ebenso ein Grund sein, Zorn gegen die eigene Person zu entwickeln (Abnehmen, eine Ausbildung beginnen oder abschließen, die mehr als nötige Trennung endlich durchziehen, ...). Wut ist daher unvermeidlich, sie liegt mit uns in der Wiege und steht neben uns, wenn wir dem Tod ins Angesicht sehen. Als Menschen werden wir wütend. Auch Jesus und Gandhi wurden wütend“. Akzeptieren Sie also Ihre Wut auf wen oder was auch immer und finden Sie einen Weg, der Ihrer Persönlichkeit entspricht, um sie auszudrücken. Und dann vergeben Sie – den Eltern, den Kindern, einem Verstorbenen, Kollegen, Nachbarn, dem Chef, einem Regime, sich selbst und Gott. Verzeihen ist der Radiergummi, der die schmerzhafte Vergangenheit auslöscht und uns frei macht für inneren Frieden. Literatur:
Dr. G. Jampolsky: Licht und Liebe Pitu Reiki Lehrer Meister
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